Der Einstieg in die Kunstwelt erfüllte sich über Umwege. Nach der ersten Berufsausbildung als „Haargestalterin“ eröffnete ich 1983 meines ersten Geschäfts. Parallel dazu arbeitete ich über drei Jahre lang als Fotografin und Fachjournalistin. Nebenher absolvierte ich 1984 einen Schreiner- und Holzbearbeitungslehrgang.
Die Umschulung 1986 zur Typografin ermöglichte den Quereinstieg an die GFA für das 31/2-jährige Kunst- und Designstudium mit Diplomabschluss. 2002 trat ich der Nidwaldner Künstlervereinigung ARTig bei, die ich später über drei Jahre lang präsidierte. Zu jener Zeit bearbeitete ich autodidaktisch mit Holz und vertiefte die malerischen Skills im Atelier des Kunstmalers Eduard J. Feubli in Hergiswil NW. Ab 2003 gehörte ich zur Ateliergemeinschaft „Telefonzentrale“ mit Ernst von Wyl (Bildhauer), Marléne Varzary (Kunstmalerin) und Eduard J. Feubli. 2006 eröffnete ich das „echoart-atelier“, mit Workshops für die „Erwachsenenbildung Nidwalden“ in den Kunstbereichen Malerei und Kleinskulpturen.
Der schwere Katzenbiss-Unfall 2008 warf mich beinahe aus der Bahn. Erst nach über vier Jahren medizinischer Rehabilitation wurde es möglich, die künstlerische Tätigkeit langsam wieder aufzunehmen. Der Umzug in den Kanton Luzern half dabei und gab neuen Elan. All meine Aus- und Weiterbildungen ergänzen perfekt meine Tätigkeit als Künstlerin. Deshalb bin ich in der Kunstwelt sehr vielseitig unterwegs. Die heutigen Schwerpunkte sind Malerei, Holz- und Steinbildhauerei, Fotografie und digitale Medien.
Mein Credo: Kunst soll die Betrachtenden berühren und etwas in oder bei ihnen auslösen. Es spielt dabei keine Rolle, welcher Art die Emotionen oder Reaktionen sind. „Echte“ Kunstwerke offenbaren immer ein Stückchen Persönlichkeit des Künstlers. Ohne bleiben sie blosse Dekoration. Einzigartigkeit und Unverkennbarkeit von Kunstwerken sind für mich Garanten für die Authentizität eines Künstlers.
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